Die FE-12 testete gegen den SC Freiburg

Auf Anfrage des SC Freiburg spielte die FE-12 FCO/FCSG am letzten Sonntag, 13.10.2019, in Waldshut (Deutschland) gegen die U12 des SC Freiburg einen Leistungsvergleich.

Das Team von Marco Kuratli und Giulio Parente setzte sich vorwiegend aus Spielern des Stützpunkt St.Gallen zusammen. Ergänzt wurde das Team durch je zwei Spieler des Stützpunkt Wil und Rheintal*Bodensee. Schon während der Teambesprechung war die Freude auf das bevorstehende Spiel spürbar und die Augen und Ohren der jungen Kicker sogen die vorgegebenen Ziele der Trainer richtiggehend auf.

Das Tempo, das die Spieler des SC Freiburg vorgaben, war für die Kicker des FCO/FCSG anfänglich hoch. Sie gerieten als Folge rasch mit 1:0 in Rückstand. So brauchten sie einige Zeit, um sich der Gangart des Gegners anzunehmen. Durch grossen Einsatzwille und teilweise sehr gute Spielauslösungen gelangten die jungen FCO-Kicker gegen Ende des 1. Drittels vermehrt in die gegnerische Hälfte. Durch einen clever ausgeführten Eckball erzielten die FCO/FCSG-Kicker im 2. Drittel den Ausgleich. Nun setzten die Freiburger die St. Galler noch mehr unter Druck, wodurch die St.Galler kaum mehr in die gegnerische Hälfte gelangten. Trotzdem versuchten sie immer und immer wieder gepflegten Fussball zu spielen. Im letzten Drittel überzeugten die Freiburger auch vor dem Tor. Und so gelangen ihnen zwei weitere, toll herausgespielte Treffer. Die St.Galler konnten jedoch mit einigen schnell vorgetragenen Kontern immer wieder Gefahr vor das gegnerische Tor bringen.

Ein interessantes und lehrreiches Spiel für die Jungs wie auch für den Staff endete schlussendlich 3:1 für den SC Freiburg. Wichtiger als das Resultat ist für die jungen Spieler die Erfahrung und die Möglichkeit, sich mit solchen Vergleichen weiterentwickeln zu können.

Für das Team FCO/FCSG standen im Einsatz: Bertogg Maliq, Burkart Tristan, Cavallo Cristian, Moschitz Silas, Nimoni Adem, Tanner Sven, Gurbanmammed Muhammed (RB), Schmitter Kevin (RB), Studer Janic (Wil), Caputo Alessio (Wil), Ibraimov Leonit und Strazza Mario

Anschliessend wurden beide Teams vom VfB Waldshut zu Spaghetti eingeladen – Herzliches Dankeschön!

 

Kurzinterview mit dem Trainer der U12 des SC Freiburg:

Name/Vorname: Zink Sebastian
Beim SC Freiburg seit: 2013
Beruf: Gymnasiallehrer
Anstellung beim SC Freiburg: ca. 50%

Was bringen euch diese Leistungsvergleiche?
Sebastian:       «Die Jungs erhalten so viel Spielzeit auf einem hohen Leistungsniveau. Insbesondere organisieren wir solche Spiele gegen Vereine, die in etwa die gleiche Ausbildungsphilosophie haben, die die jungen Kicker spielen lassen, auf engem Raum immer wieder Lösungen suchen lassen und beharrlich an ihrer Ausbildungsphilosophie festhalten. Wichtig ist auch, dass wir gegen Vereine spielen, die in etwa körperlich gleich stark sind und somit keine grossen körperlichen Unterschiede vorhanden sind.»

Was sind deine Eindrücke zum Spiel?
Sebastian:       «Beeindruckt hat mich insbesondere, dass die FCO/FCSG-Spieler immer wieder versucht haben, die Spieleröffnung über das Zentrum zu lancieren und dies auch in schwierigen Situationen. Auch, dass die Spieler immer den Ball wollten und dies entsprechend gezeigt haben.»

Vor dem Spiel hast du erwähnt, dass ein Spieler in eurem Team von hier (Waldshut) ist und somit 3,0h Fahrzeit (Hin- und Rückfahrt) für ein Training benötigt.
Sebastian:       «Ja das ist so, jedoch trainiert dieser Junge wöchentlich 2 x bei uns in Freiburg und 2 x auf dem DFB-Stützpunkt, hier in der Nähe von Waldshut. Wir versuchen für jeden Spieler individuelle Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten zu finden, die auf und mit seinem Umfeld abgestimmt sind.

Was macht den SC Freiburg so sympathisch?
Sebastian:       lacht, «Wahrscheinlich ist es die Kontinuität, das familiäre Umfeld, eine etwas andere Kultur, die wir im Verein leben. Wir schauen auch über unseren Tellerrand hinaus. Die Jungs erhalten genügend Zeit, sich zu entwickeln und erhalten dadurch auch Vertrauen.»

Besten Dank Sebastian!